UMBAU / BRANDSCHUTZTECHNISCHE SANIERUNG PERSONENUNTERFÜHRUNG HAUPTBAHNHOF MAGDEBURG

Beschreibung

Projektrahmen

In beiden Empfangsgebäuden des Hbf Magdeburg wurden über einen längeren Zeitraum die Belange des vorbeugenden Brandschutzes vernachlässigt. Auf Grund behördlicher Auflagen musste eine grundhafte brandschutztechnische Sanierung geplant werden.

Die Planung war in zum größten Teil denkmalgeschützter Altbausubstanz zu erbringen. Alle Maßnahmen wurden während des uneingeschränkt weitergeführten Betriebes des Hauptbahnhofes Magdeburg und der vermarkteten Bereiche umgesetzt.

Der Komplexität der Aufgabe und Vielschichtigkeit der Mängel geschuldet war eine umfassende Bestandsaufnahme aller Gebäudebereiche und damit einhergehende Katalogisierung aller festgestellten Mängel durchzuführen, welche digital mit einem von S&P für Bestandsaufnahmen entwickelten Programm durchgeführt wurde. Die Bestandsaufnahme wurde so strukturiert, dass sie mit entsprechenden Ergänzungen nach Realisierung für die behördliche Abnahme genutzt wurde.

Neugestaltung der Boden-, Wand- und Deckenflächen:

Im Rahmen des Sonderprogramms Revita sollte die gesamte Personenunterführung im Hbf Magdeburg saniert und für die Reisenden attraktiver gestaltet werden. Die Maßnahmen beinhalteten dabei die vollständige Erneuerung von Wand-, Boden- und Deckenbelägen, sowie die Vereinheitlichung der vorhandenen Schaufensterkonstruktionen. In Abstimmung mit dem SBN wurden darüber hinaus geeignete Gebäudebereiche an der Personenunterführung gesucht, welche zukünftig einer Vermarktung zugeführt werden sollen und zu welchen entsprechende zusätzliche Schaufensterflächen eingebaut wurden. In Zusammenarbeit mit einem Künstler wurden grafisch gestaltete Glasvorhangfassaden entwickelt und vor den Tunnelwänden eingebaut. Als wesentlichen Reisendenwege zu den Bahnsteigen mussten sämtliche Planungsleistungen in enger Abstimmung mit den Regelungen der TSI-PRM erfolgen.

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