Das Planungsgebiet besteht aus 13 Abschnitten mit insgesamt 23 Erschließungskernen und 3 Tiefgaragen. In Kooperation mit Nöfer Architekten Berlin und Bollinger+Fehlig Architekten Berlin wurde das gesamte Projekt BIM-modellbasiert geplant, koordiniert und ausgewertet.
Resultierend aus dem Wettbewerbserfolg von Nöfer Architekten wird die ehemalige Blockrandstruktur wiederhergestellt.
Der Schützengarten wird in der städtebaulichen Raumgestaltung als Kern des neuen Gebietes herausgestellt und durch den Quartiersplatz als neue Mitte identitätsstiftend bekräftigt. Kriegsbedingte Zerstörungen erlaubten eine undefinierte städtebauliche Neuordnung zu DDR-Zeiten, welche nun überplant wird.
Das Projekt ist ein wertvoller Beitrag zur Stadtreparatur der Wilsdruffer Vorstadt in Dresden.
Über die neuen Planstraßen und -wege wird das Gebiet in die vorhandene Stadtstruktur eingebunden. Jeder der drei Blöcke erhält einen privaten Innenhof als hohe Freiraumqualität für die Wohnnutzungen. Das Innengebiet wird weitestgehend vom motorisierten Individualverkehr freigehalten und dient somit als ruhige Quartiersumgebung mit hoher Aufenthaltsqualität.
Zu den Hauptstraßen – Könneritzstraße und Jahnstraße – werden die Straßenfassaden in für Dresden typischen Farbgebungen mit Klinkerriemchen bekleidet. Die Erlebnisbereiche in den Erdgeschosszonen werden mit einem spannungsvollen Detailierungsgrad in 3 unterschiedlichen Architektursprachen versehen, sodass ein lebendiges Stadtbild entsteht.
Um sich harmonisch in die Umgebung einzupassen, erhalten die Sockelbereiche gesamtheitlich eine sandsteinartige Riemchenfassade, welche den Quartiersgedanken stärkt und das Planungsgebiet als Einheit herausstellt. Im Innengebiet werden zudem Putzfassaden in den Obergeschossen vorgesehen, welche durch eine besondere Farbvielfalt an eine barocke Leichtigkeit der Dresdener Stadthistorie erinnern lassen.












