Das Bauvorhaben umfasste die Errichtung eines Unterkunftsgebäudes für die Offiziersschule des Heeres in der Graf-Stauffenberg-Kaserne Dresden. Das mehrgeschossige Gebäude ist der Gebäudeklasse 4 zuzuordnen und wurde in Massivbauweise errichtet.
Die Zuwegung zu den Geschossen erfolgt über einen mittig angelegten Flur sowie einem Haupteingang auf der Gebäudelängsseite.
KONSTRUKTIONSMERKMALE
• teilunterkellertes Gebäude mit EG, 1. – 3. OG
• Untergeschoss als Installationstunnel ausgebildet
• Dachkonstruktion als Flachdach
• Tragende Außen- und Innenwände: KS-Mauerwerk und Stahlbeton je nach statischen Erfordernissen
• Fassade: Vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF)
• Nichttragende Innenwände: Gipskarton-Ständer-wände
• Geschossdecken: Stahlbetonplatten aus Halbfertigteilen
• Treppen und Podeste: Stahlbeton-Fertigteile
• Gründung: Stahlbetonplatte
• Besonderheiten: Dehnfuge aufgrund der Länge des Gebäudes
BESONDERHEITEN TRAGWERKSPLANUNG
Das Tragwerk wurde über alle Leistungsphasen hinweg mittels 3D-Modell (mit REVIT) bearbeitet. Dies sorgte vor allem während der Ausführungsphase für erhebliche Erleichterungen, da die Schal- und Bewehrungspläne sehr effizient erzeugt werden konnten. Die dreidimensionale Darstellung komplizierter Bewehrungsführungen verminderte zudem das Fehlerpotential.
Es erfolgte auftragsgemäß eine umfassende Bauüberwachung mittels Bewehrungskontrollen, Abstimmungen zur Beton-technologie und Fugenausbildungen. Hierzu waren innerhalb der Rohbauzeit insgesamt 27 Ortstermine notwendig. Die örtlichen Kontrollen wurden durch mehrere Ingenieure des S&P-Teams durchgeführt (Berücksichtigung von Urlaub, Krankheit etc.), so dass eine ununterbrochene qualifizierte Überwachung gewährleistet war.


