Feuerwache Flughafen Dresden

Beschreibung

Mit dem Ausbau des Flughafens Dresden wuchsen auch die Anforderungen an die Flughafenfeuerwehr, sodass die bestehende Feuerwache modernisiert und erweitert werden musste. Ziel war es, nicht nur den gestiegenen funktionalen Ansprüchen gerecht zu werden, sondern zugleich durch einen zeitgemäßen Gebäudekomplex die Attraktivität des Flughafens für die Fluggäste zu unterstreichen und ein gesteigertes Sicherheitsgefühl zu vermitteln.

Der gewählte Standort der neuen Feuerwache gewährleistet optimale Einsatzbedingungen sowohl für die Bekämpfung von Flugzeughavarien als auch für die Aufgaben der Werksfeuerwehr bei Gebäudebränden auf dem Flughafengelände. Die klare Zweiteilung des Gebäudes in eine Fahrzeughalle – mit Schaumstofflager und MSR-Bereich – sowie in einen zweigeschossigen Bürotrakt, der Lager-, Werkstatt-, Büro-, Schulungs-, Umkleide- und Ruheräume umfasst, trägt den Anforderungen einer modernen Feuerwache in jeder Hinsicht Rechnung.

Das Tragwerk folgt dieser funktionalen Gliederung: Der Bürobereich ist als monolithische Stahlbetonkonstruktion ausgeführt, während die Fahrzeughalle mit einer leichten Stahlkonstruktion überspannt wurde. Gemeinsam mit dem Münchner Architekturbüro Blees & Kampmann übernahm S&P Sahlmann die Tragwerksplanung sowie die Bereiche Bauphysik, Schallschutz und Brandschutzkonzeption. Dabei stand das Ziel im Vordergrund, mit wirtschaftlichen Konstruktionen sämtliche technischen Anforderungen an einen Neubau zu erfüllen. Besonders herausfordernd waren dabei der Schallschutz der Ruheräume aufgrund der unmittelbaren Nähe zur Start- und Landebahn sowie die brandschutztechnische Lösung der Sprunganlagen vom Bürotrakt in die Fahrzeughalle.

Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Integration werkstatttechnischer Einrichtungen in den Betrieb der Feuerwache. Dazu zählen insbesondere die Feuerlösch- und Atemschutzwerkstatt mit Kompressorraum sowie die Schlauchwäsche, die für den reibungslosen Ablauf der täglichen Einsätze unverzichtbar sind.

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