Der im Jahr 1881 errichtete erste Gebäudeteil (heute Südflügel) der Hauptfeuerwache Leipzig wurde in den Jahren 1928 bis 1930 großzügig rekonstruiert, ausgebaut und erheblich durch neue Anbauten erweitert. Das Gebäude erhielt zu dieser Zeit sein bis heute erhaltenes Aussehen und steht unter Denkmalschutz. In den 70-er Jahren erfolgte eine innere Sanierung. Der bauliche Zustand sowie die technische Ausstattung wiesen zu Planungsbeginn erheblichen Sanierungsrückstau auf.
Unter vielen anderen Sanierungsaufgaben lag ein Schwerpunkt in der Integration der notwendiger, moderner Technik in die historische Bestandssituation. Die hohe Technikdichte für die komplexe Nutzung bedingte eine komplexe Planung in den denkmalgeschützten Gebäudestrukturen. So war die Einpassung der Lüftungs- und Kältetechnik in den historischen Dachstuhl eine besondere Herausforderung.
Die energetische Sanierung der Fassade erfolgt nach denkmalrechtlichen Vorgaben. Fenster und Tore werden erneuert, historischen Tordurchfahrten für die Einsatzfahrzeuge verbreitert. Durch einen Anbau von Foyer und Aufzug wird künftig eine barrierefreie Erschließung gewährleistet. Die innere Struktur der Hauptfeuerwache wurde komplett neu organisiert und deren technischen Ausstattung nach heutigen Standards saniert. Auf nicht genutzte Flachdächer im Bestand und auf dem Nebengebäude werden ökologische Gründächer realisiert. Der Vorplatz zum Goerdelerring wurde für den Einsatzdienst und Katastrophendienst durch neue Materialien instandgesetzt












