NEUBAU VON FAHRZEUGHALLEN FAHRZEUGEINSTELLHALLEN OBERKRÄMER

Beschreibung

Das Bauvorhaben umfasst den Neubau von drei Fahrzeughallen auf dem Gelände der Autobahnmeisterei A10 Oberkrämer, Gemarkung Vehlefanz, im Gewerbepark 30, 16727 Oberkrämer.

Bei den Hallen handelt es sich um:

  • eine geschlossene Transporterhalle mit elektrischen Rolltoren und einem Lagerbereich auf einer Zwischenebene. Diese wird für das Unterstellen von Transportern (Kraftfahrzeugen) genutzt.
  • eine offene Schilderwagenhalle, die ausschließlich zur Unterstellung von Schilderwagen (keine Kraftfahrzeuge) für den Betrieb der Autobahnmeisterei genutzt wird.
  • eine geschlossene LKW- und Servicehalle mit elektrischen Rolltoren, einer angeschlossenen Werkstatt mit Kompressorraum, einer Waschhalle mit Hochdruckreiniger und 2 Wandschwenkkonsolen mit Schlauchabroller für Reinigungsarbeiten in der Waschhalle und dem äußeren Waschplatz vor der Waschhalle, sowie zwei Lagerbereichen, übereinander angeordnet, im Bereich der Servicehalle. Der Lagerbereich für Gefahrstoffe wurde mit explosionsgeschützten Geräten (Leuchten, Ventilator) ausgestattet.

Die LKW- und Servicehalle, die Werkstatt und die Waschhalle werden über Dunkelstrahler mit Wärmerückgewinnung beheizt. Die Abgasabführung und Verbrennungsluftansaugung für die Strahler erfolgt über Abgasdachdurchführungen mit Frischluftansaugung. Zur brennstoffversorgung wurde ein Erdgasanschluss verlegt.

Um Service- und Diagnosearbeiten bei laufendem Motor an Fahrzeugen durchführen zu können, wurde eine Anlage zur Abgasabsaugung installiert. Sie besteht aus einem Abgasventilator über Dach und 2 Schlauchabrollern, die direkt an der Auspuffanlage des Fahrzeugs angekoppelt werden können.

Für die Druckluftversorgung wurde ein Schraubenkompressor in einen abgetrennten Raum in der Werkstatt installiert. Über das Leitungsnetz werden alle drei Bereiche der LKW- und Servicehalle mit Druckluft versorgt. Die Entnahmestellen in der Servicehalle und der Werkstatt wurden an die abgependelten Deckenmontageverteiler montiert.

Zur Eigenstromversorgung wurde auf dem Dach der LKW- und Servicehalle eine Photovoltaikanlage mit 308 Solarmodulen und einer Nennleistung von 110 kW installiert. Mit dieser Anlage ist ein Netzparallelbetrieb möglich und überschüssig erzeugter Strom kann in das Netz des Energieversorgers eingespeist werden.

Die Stromversorgung erfolgt von der Gebäudehauptverteilung zu den Unterverteilungen in den Hallen. Die Verkabelung in den Hallen wurde über Kabeltragsysteme bzw. als Aufputzinstallation im Schutzrohr ausgeführt. Die Stromversorgung der Geräte erfolgt über einen Fest-anschluss oder über Schutzkontaktsteckdosen bzw. Steckdosenkombinationen. Die Beleuchtung in den Hallen wird über LED-Feuchtraumleuchten realisiert, die teilbereichsweise von ein oder mehreren Stellen schaltbar sind.

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