Die Gebäude 17 und 18 auf dem Gelände der Polizeifachhochschule wurden 1940/42 als Teil des KZ Sachsenhausen bzw. nach 1950 als Teil miltärischer Anlagen errichtet und jeweils als Verwaltungsbau und zu Unterkunftsszwecken genutzt.
Die Gebäude blieben in ihrer wesentlichen Tragstruktur erhalten. Die zeitgemäße Nutzung als Wohnunterkunft forderte jedoch den umfangreichen Einbau neuer sanitärer Ver- und Entsorgungseinheiten. Letztlich entstanden voll funktionsfähige Einzelzimmer. Eine Sanitäreinheit wird dabei maximal von zwei benachbarten Wohnzimmern gemeinsam genutzt.
Die Gebäude wurden in der Zeit des KZ Sachsenhausen (1940-42, Gebäude 2), bzw. während der späteren Kasernennutzung (1950, Gebäude 4) als Empfangs- und Verwaltungsbau errichtet. Seit 1990 erfolgte eine Nutzung durch das Polizeipräsidium. Diese Funktion als Verwaltungsbau übernehmen die nun sanierten Gebäude für die Polizeifachhochschule Oranienburg. Beide Gebäude sind unterkellert und erforderten vor allem in diesen Geschossen feuchtigkeitsbedingte Sanierungsmaßnahmen im Innenbereich und an den Außenseiten der Kellerwände. Die tragenden Elemente des Bauwerks, wie z.B. die Dachkonstruktion oder die Holzbalkendecken blieben i. d. R. erhalten. Der komplette Innenbereich wurde jedoch vollständig saniert und sämtliche Anlagen der Gebäudetechnik wurden erneuert. Für die behindertengerechte Erschließung wurde der Einbau von Aufzugsanlagen vorbereitet. Die Sanierung der Fassaden und Dächer erfolgte in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege.








