Das re-Generationenhaus beansprucht eine hohe funktionale, gestalterische und technische Qualität. Sein unverwechselbares Erscheinungsbild wird für die Bewohner zum Identifikationsmerkmal und bildet ein Markenzeichen für den Stadteingang.
In Anlehnung an das von der Stadt Brandenburg aufgestellte städtebauliche Konzept für das Bahnhofsumfeld bildet die zweiflügelige Gebäudeanlage eine Platzkante als Gegenüber zum Bahnhof und definiert die neue Wegachse in die Stadt. Durch die Ausbildung einer prägnanten Gebäudeecke als Pendant zum gegenüberliegenden Neubau des Gesundheitszentrums wurde eine dem Stadtraum entsprechende torartige Eingangssituation in die Stadt geschaffen.
Die Vielfalt der Nutzungseinheiten sowie deren hohe Flexibilität der Wohnungsgrundrisse zeichnen die Anlage aus. Sämtliche Wohnungen sind barrierefrei, ein Teil davon rollstuhlgerecht. Das Gebäude wurde mit drei behindertengerechten maschinenraumlosen Seilaufzügen mit Treibscheibenantrieb ausgestattet. Die Aufzüge befinden sich jeweils in den Treppenhäusern.
Alle Wohnungen und Wohngruppen wurden mit barrierefreien Bädern ausgestattet. Die WCs verfügen über eine mit Ausladung 700 mm und bieten den Nutzern die Möglichkeit sich 55 cm hinter der Vorderkante des WC anlehnen zu können, z. B. durch eine Rückenstütze mit Befestigung an den Elementen der Stützklappgriffe.
In den Wohnbereichen wurden Fußbodenheizung oder Platten-heizkörper und im Bäderbereich Badheizkörper eingebaut.
Die Wohnungen erhielten je ein Lüftungsgerät mit Wärme-rückgewinnung (Wärmebereitstellungsgrad 85-98%), welches in die Zwischendecke eingebaut wurde. Das Lüftungsgerät ist mit einem hocheffizienten Gegenstrom-Kanalwärmetauscher ausgestattet. Für die Bereiche Wohngruppen (betreutes Wohnen), Büros und Seminar wurde jeweils ein Zentrallüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung (Wärmerückgewinngungsgrad ca. 80 %) eingesetzt. Die Aufstellung erfolgte auf dem Dach.
Für das Gebäude wurde eine neue Erdungs- und Blitzschutzanlage errichtet. Die Hauptpotentialausgleichsschienen wurden jeweils im Hausanschlussraum angeordnet.
Für die Heizungsanlage und Kälteanlage wurde ein gesonderter EVU- Wandlerzähler installiert. Eine gemeinsame Zuleitung wurde mit entsprechendem Querschnitt (ca. 100 KW) bis in die Technikzentrale verlegt. Die Leistung wird durch den Betreiber der Heizungs- und Kälteanlagen direkt mit dem EVU abgerechnet.








